Pressemitteilung

Neuer Studienjahrgang der EUFH Rostock wurde feierlich immatrikuliert

Am vergangenen Samstag wurden 54 junge Menschen feierlich an der Europäischen Fachhochschule (EUFH) immatrikuliert. Sie beginnen damit ihr Bachelorstudium der Ergotherapie, Logopädie und Physiotherapie. „Ein Studium in diesen Therapieberufen ist einzigartig in Mecklenburg-Vorpommern“, berichtet Prof. Dr. Julia Siegmüller, Vizepräsidentin für Akademische Angelegenheiten, und ergänzt: „Erst seit 2009 ist es in Deutschland möglich, in diesen Bereichen ein ausbildungsintegrierendes Studium zu absolvieren.“

Mit dem festlichen Akt der Immatrikulation in der Heiligen-Geist-Kirche hießen die Hochschulleitung, die Lehrenden sowie die Mitarbeitenden der EUFH die neuen Studierenden vor etwa 300 Gästen willkommen. Die Ministerin für Soziales, Integration und Gleichstellung des Landes Mecklenburg-Vorpommern, Stefanie Drese, begleitete als Gastrednerin die Feier. In ihrer Rede ging sie besonders auf die Herausforderungen ein, die ein Therapieberuf mit sich bringt. Beispielsweise die Probleme der finanziellen Unterschiede zwischen den klassischen Männer- und Frauenberufen, aber gleichzeitig auch auf den hohen Bedarf qualifizierter Kräfte in diesem Berufsfeld.

Aus ganz Deutschland sind die Studierenden gekommen, um in Rostock an der EUFH am Werftdreieck ihren neuen Lebensabschnitt zu beginnen. Viele verfügen bereits über erste Erfahrungen durch Praktika oder ein freiwilliges soziales Jahr. Einige beginnen das Studium aber auch direkt nach dem Abitur oder Fachhochschulreife. Das ausbildungsintegrierende Bachelorstudium wird 3,5 Jahre in Anspruch nehmen. Am Ende verfügen die Studierenden über den staatlichen Berufsabschluss sowie über den wissenschaftlichen Grad des Bachelor of Science.