Pressemitteilung

Internationale Praxiserfahrung im dualen Studium

Der Deutsche Industrie- und Handelskammertag (DIHK) hat kürzlich ein staatliches Stipendienprogramm für Auszubildende gefordert, die ihre Ausbildung um wertvolle Erfahrungen in einem Auslandspraktikum bereichern möchten. Die Europäische Fachhochschule (EUFH) legt besonders viel Wert auf die für die berufliche Zukunft so wichtige Auslandserfahrung. Deshalb haben die dual Studierenden im Blockmodell neben einem obligatorischen Auslandssemester die zusätzliche Chance, auch eine Praxisphase im Ausland zu verbringen. Viele Partnerunternehmen der EUFH ermöglichen ihren jungen Mitarbeitern, an ihren Standorten im Ausland Erfahrung zu sammeln. Die Hochschule vergibt in solchen Fällen Stipendien im Rahmen von Erasmus+ für Praxiszeiten im europäischen Ausland.

Diese Stipendien sichern bei einer Mindestdauer von 60 Tagen einen finanziellen Zuschuss, der im Durchschnitt sogar größer ist als beim Auslandssemester. TX Logistik, QVC oder Schenker sind nur einige namhafte Beispiele für Partnerunternehmen der Hochschule, die ihren dual Studierenden diese Türe öffnen. Im Normalfall gehen die Studierenden an einen ausländischen Standort ihres Unternehmens. Es kann aber zum Beispiel auch ein Partnerunternehmen, ein Zulieferer oder ein anderes Unternehmen aus demselben Konzern sein.

Die Zeit im Ausland können Studierende zum Beispiel nutzen, um die betrieblichen Abläufe und die Kollegen vor Ort kennen zu lernen. Schließlich arbeitet es sich bekanntlich deutlich besser zusammen, wenn man sich persönlich kennt. Und es ist auch eine weitere sehr gute Gelegenheit, seine Fremdsprachenkenntnisse aufzupolieren, die Zusammenarbeit zwischen Standorten ganz allgemein zu fördern oder vielleicht eine Produktion kennen zu lernen, die es an deutschen Standorten nicht gibt.

Im Lauf der letzten Jahre hat sich die EUFH zu einer der aktivsten Erasmus-Hochschulen in ganz Deutschland entwickelt, wie Statistiken des Deutschen Akademischen Austausch Dienstes (DAAD) belegt haben. Gemessen an der Zahl der eingeschriebenen Studenten gehört die EUFH zu den aktivsten deutschen Hochschulen, wenn es um die für die Studierenden zur Verfügung stehenden Erasmus-Plätze und damit um die Förderung von internationalen Erfahrungen geht.

Ein staatliches Stipendienprogramm für Auszubildende, wie es der DIHK fordert, könne die berufliche Bildung attraktiver machen und damit einen Beitrag gegen Fachkräftemangel leisten, meint zurecht DIHK-Präsident Eric Schweitzer. Aber auch heute schon gibt es gute Förderungsmöglichkeiten, die die dual Studierenden der EUFH gerne nutzen.