Forschungsinstitut IAGT

Das Institut für angewandte Gesundheits- und Therapieforschung (IAGT) bündelt die vielfältigen Forschungsaktivitäten des Hochschulbereichs Angewandte Gesundheitswissenschaften an der EU│FH Health School.

Neben der angewandten Gesundheits- und Therapieforschung entlang der drei Forschungsschwerpunkte der EU|FH, bietet das IAGT interdisziplinäre Perspektiven zu aktuellen Fragen der patientenorientierten Gesundheitsversorgung, einen systematischen Theorie-Praxis-Transfer zur fachspezifischen Beratung (z.B. „offene Diagnostiken“) und vielfältige Betreuungsmöglichkeiten für studentische Abschlussarbeiten. Zudem werden die Forschungsergebnisse des IAGT zur akademischen (Weiter-)Bildung in den Gesundheitsberufen genutzt und eng mit dem Studium und Lehre der EU│FH Health School verknüpft.

IAGT Institut für angewandte Gesundheits- und Therapieforschung

Publikation des Monats

Hand- oder Ultraschallinstrumentation – was ist effektiver? (Autoren: Prof. Dr. Peter Hahner und Prof. Dr. Georg Gaßmann )

Hand- oder Ultraschallinstrumentation – was ist bei der Infektionskrankheit Parodontitis effektiver? Dieser Frage geht das Paper von Prof. Dr. Peter Hahner und Prof. Dr. Georg Gaßmann nach. Das vorliegende Paper geht neben der Darstellung des Krankheitsbildes auf die Handinstrumentation sowie die Ultraschallinstrumentation ein und beschreibt die Auswirkungen auf die Zahnhartsubstanz. Bevor die Publikation mit einem Fazit der derzeitigen Studienlage schließt und eine Empfehlung für die klinische Praxis ausspricht, werden die klinischen und bakteriologischen Ergebnisse dargestellt.

Link zur Publikation: Hand- oder Ultraschallinstrumentation – was ist effektiver?

Das IAGT für

  • Patienten
    • Offene Diagnostik: In der offenen Diagnostik werden Patienten verschiedener Störungsbilder vertieft diagnostiziert. Dabei stehen (seltene) genetische Syndrome ebenso im Vordergrund wie Entwicklungsstörungen und -verzögerungen. Diese können sowohl disziplinär, als auch interdisziplinär betreut werden. Die Diagnostik wird durch akademisierte Therapeuten durchgeführt. Ärzte, Therapeuten und Patienten erhalten bei Bedarf anschließend detaillierte Befunde, Beratungsgespräche, Therapieempfehlungen und weiterführende Unterstützung bei der Therapeutensuche.
    • (Intensiv-)Therapie: Für Patienten mit logopädischen Störungsbildern besteht die Möglichkeit eine Intensivtherapie wahrzunehmen. Ebenso können Patienten mit logopädischen und/oder ergotherapeutischem Bedarf in der interdisziplinären Lehrpraxis (INTHERA) entsprechende Therapieangebote auf Verordnung in Anspruch nehmen.
  • Studierende
    • Für interne sowie externe Studierende besteht die Möglichkeit, Forschungspraktika in Projekten zu absolvieren. Bewerbungen dafür können jederzeit über das IAGT eingereicht werden. Die Unterlagen sollten darüber Auskunft geben, ob der Wunsch besteht, in einem derzeitigen Forschungsprojekt mitzuarbeiten oder ob ein eigenes Projekt (etwa eine Qualifikationsarbeit) mitgebracht wird. Die Bewerbungsannahme richtet sich nach der momentanen Nachfrage in den Forschungsprojekten.
  • Therapeuten
    • Fortbildungen: Die angebotenen Fortbildungen wurden in Zusammenarbeit mit dem Logopädischen Institut für Forschung (LIN.FOR; jetzt eingefasst im IAGT) mit dem Kooperationspartner CRT GmbH Schwerpunkte der angebotenen Fortbildungen sind der kindliche Spracherwerb, seine Störungen, Diagnostik und Therapie. Die Fortbildungsangebote werden durch die CRT GmbH veranstaltet und finden in den Studienzentren in Rostock und Brühl statt.
    • Fallbegleitung: Bei Fragen zu Sprachentwicklungsstörungen wird durch qualifizierte Mitarbeiter eine Fallbegleitung angeboten. Dabei erhalten Sie über Telefon oder E-Mail Hilfestellung in den Bereichen Therapieentscheidung, Therapieableitung und Unterstützung während der Therapie. Die Fallbegleitung wird von der CRT GmbH organisiert. Wenden Sie sich bei Interesse gerne an uns ([email protected]) oder informieren Sie sich auf der Website.
    • Mitarbeit in Forschungsprojekten: Im Rahmen laufender Forschungsprojekte arbeiten wir bundesweit mit zahlreichen Therapeuten zusammen. Die externen Therapeuten werden durch Projektmitarbeiter entsprechend betreut und in der Forschungstherapie begleitet.

    Zurzeit suchen wir Logopäden/Sprachtherapeuten, die uns im OTUS Projekt unterstützen wollen. Sprechen Sie uns an, wenn Sie an einer Kooperation interessiert sind.

  • (rechtspsychologische) Begutachtungen
    • Rechtspsychologische Begutachtung im Straf- und Familienrecht: Unsere rechtpsychologische Sachverständige, Frau Prof. Dr. Ina Zwingmann, erstellt Gutachten für Gerichte, Staatsanwaltschaften und Behörden in Mecklenburg-Vorpommern und angrenzenden Bundesländern.
    • Familienrecht: Familienpsychologische Gutachten bei Sorge-, Aufenthaltsbestimmungs- und Umgangsrechtfragen sowie bei Kindeswohlgefährdung.
    • Strafrecht: Kriminalprognostische Gutachten, Schuldfähigkeitsgutachten, Begutachtung der Prozessfähigkeit und der Geschäftsfähigkeit, Begutachtung bei Fragen der Unterbringung von Jugendlichen, Aussagepsychologische Gutachten und Glaubhaftigkeitsbegutachtung.

Ihre Ansprechpartner

Prof. Dr. Julia Siegmüller Akademische Leitung Health School 0381 8087-126 j.siegmueller@eufh.de
Prof. Dr. habil. Robin Haring Dekan für den Fachbereich Angewandte Gesundheitswissenschaften 0381 8087-264 r.haring@eufh.de
Bettina Führmann Forschungsreferentin 02232 5673-160 b.fuehrmann@eufh.de
Irmhild Preisinger Forschungskoordinatorin 0381 8087-123 i.preisinger@eufh.de